Gemeindebrief
der Evangelischen Kirchengemeinden
Mahlow und Glasow

 

01.12.2000 bis 28.2. 2001


Engel (Rudolf Otto Wiemer): 
"Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel. Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein, manchmal sind sie alt und häßlich und klein, die Engel. 
Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand, die Engel. Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand, oder wohnt neben dir, Wand an Wand, der Engel. 
Dem Hungernden hat er das brot gebracht, der Engel. Dem Kranken hat er das Bett gemacht, und er hört, wenn du ihn rufst in der Nacht, der Engel. 
Er steht im Weg und er sagt: Nein, der Engel, groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein - es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel."

Liebe Gemeindeglieder in Glasow und Mahlow,


die Kreidezeichnung auf der ersten Seite trägt die Unterschrift "Vergesslicher Engel". Kann ein Engel vergesslich sein? Ein Engel gehört doch in den göttlichen Bereich. Wie kann ihm da solch eine menschliche Eigenschaft anhaften?
Freilich wäre ein vergesslicher Engel sehr fatal. Denn was ist dessen Funktion?: Er ist ein Bote Gottes; er hat Gottes - liebevolle, heilende, tröstende, mahnende, aufrichtende ... - Botschaft den Menschen zu überbringen. Nicht immer mit Worten, es kann auch eine Geste, ein Sich-in-den-Weg-Stellen, eine Rückenstärkung ... sein.
Wie heißt die Botschaft der Engel zu Weihnachten?
"Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Frieden den Menschen seines Wohlgefallens." (Lk 2,14) Die Adressaten der Botschaft sind die Menschen, der Inhalt mindestens ein zweifacher: Zu Weihnachten sollen unser Lob und Dank vor allem Gott gelten und erst dann den Menschen, die für uns Weihnachten zu einem behaglichen Fest werden lassen oder die uns durch gut gewählte, persönliche oder auch extravagante Geschenke erfreuen. Und: Gott schenkt durch Weihnachten seiner Erde und den Menschen, die auf ihr leben, Frieden. Den "Menschen seines Wohlgefallens" - damit werden in der Tat alle Menschen angesprochen, die Gott "zu seinem Ebenbild" geschaffen hat - ohne Unterschied, ohne, dass bestimmte Voraussetzungen erst erfüllt werden müssen, um sich ein "Einlass" zum Frieden Gottes zu erarbeiten. Das Kind von Bethlehem bringt allen Menschen Frieden.
Stellen Sie sich nun vor, die Weihnachtsengel hätten ihre Botschaft vergessen und die Menschen erführen nichts davon, wem sie die Ehre zu geben haben und dass Frieden kein Privileg besonderer Menschen ist, sondern zum Lebensrecht eines jeden Menschen gehört! Eine gnadenlose, ganz und gar nicht weihnachtliche Welt wäre das. Gott möge uns vor der Vergesslichkeit seiner Engel bewahren!
Der "vergessliche Engel" wurde von Paul Klee 1939 gezeichnet, in einer in Deutschland und Europa tatsächlich gnadenlosen Zeit. Hatten damals die Engel Gottes ihre Botschaft vergessen? Und wie vergesslich sind heute die Boten Gottes, wie verträumt, wie naiv, wie weltabgewandt, wie verführbar und anderen Stimmen hörig ... ? - Ein Text von Rudolf Otto Wiemer erzählt von den vielen Gesichtern der Engel: "Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel, ...", die Boten Gottes, die auf ganz vielfältige Weise Gottes Menschenfreundlichkeit, aber auch seinen ernsthaften Anspruch an die Menschen uns nahe bringen können.
Ich wünsche dieser Welt, dass auch zu Weihnachten 2000 die Botschaft der Engel unsere Herzen erreicht und der eine oder die andere von uns selbst ein Bote Gottes ist.
Eine gesegnete Weihnachtszeit wünscht

Ihre Pfarrerin Mechthild Metzner
Gottesdienste 
Mahlow 09.00 Uhr Glasow 10.30 Uhr
13.12.
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1.Advent
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Tauferinnerungsgottesdienst für Familien in der Kirche Mahlow (!) 10.30 Uhr Pfrn. Metzner
10.12 2.Advent Pfrn. Metzner Pfrn. Metzner
17.12.
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3.Advent
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16.30 Uhr. Vesper mit Adventsliedersingen und Posaunenkonzert in der Kirche Mahlow (Pfrn.Metzner, Pfr.Briesemeister und Posaunenchor)
24.12.
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4.Advent ,
Heilig Abend
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16.00 Uhr Familiengottesdienst mit Weihnachtsspiel,Pfrn Metzner
18.00 Uhr Christvesper
Frau OKR Weichenhan
22.00 Uhr musikalische Christnacht Pfrn.Metzner
16.30 Uhr Christvesper
Frau OKR Weichenhan
25.12. 1.Christtag
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25.12. 1.Christtag Pfrn. Metzner
26.12. 2.Christtag 10.30 Uhr Weihnachtsliedersingen Kirche Mahlow
31.12.
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Silvester, 
Abendmahl
17.00 Uhr Pfrn. Metzner
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01.01. Abendmahl Pfrn. Metzner
07.01.  Pfrn. Metzner Pfrn. Metzner
14.01. Gem.päd.Petzold Gem.päd.Petzold
21.01.
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10.30 Uhr Krabbelgottes-dienst Pfrn. Metzner Pfr.i.R. Schötz
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28.01. Abendmahl Pfrn. Metzner Pfrn. Metzner
04.02. Pfr. Kraatz Pfr. Kraatz
11.02. Herr Ludwig Herr Ludwig
18.02. Pfrn. Metzner Pfrn. Metzner
25.02. Abendmahl Pfrn. Metzner Pfrn. Metzner
02.03. Weltgebetstag 19.30 Uhr Kirche Mahlow Pfrn. Metzner
Amtshandlungen

Getauft wurden:
Katharina Treptow am 04. 06. 2000 in Berlin- Lankwitz
Laura Treptow am 04. 06. 2000  in Berlin- Lankwitz
Charlotta Frank  am 25. 06. 2000 in Berlin- Lichtenrade
Thomas Esser am 06. 08. 2000 in Blankenfelde
Leonore Sommer am 12. 08. 2000 in Berlin- Kladow
Mario Dehn am 03. 09. 2000 in Mahlow
Jan Hübner am 17. 09. 2000 in Berlin- Steglitz
Lars Michalak am 24. 09. 2000 in Berlin- Lichtenrade
Toni Langer  am 08. 10. 2000 in Mahlow
Catherina Heinken am 15. 10. 2000  in Oldenburg
Eve Malaszkiewicz am 22. 10. 2000 in Mahlow
 
Hochzeit:
Susanne (geb.Eckert) und Jörn Sommer am 12. 08. 2000 in Berlin- Kladow
Stephanie Heitz und Daniel Mann am 25. 08. 2000 in Berlin - Alt-Buckow

Segnung zur Silbernen Hochzeit:
Christine und Teo Knauer am 08. 10. 2000 in Mahlow

Kirchlich bestattet wurden :
Heinz Schilf 79 Jahre in Mahlow
Gertrud Müller 80 Jahre in Teltow
Heinz Spruch 76 Jahre in Mahlow
Leni Korke 96 Jahre in Glasow
Erika Patzelt 85 Jahre in Berlin
Gerhard Lapschies 84 Jahre in Mahlow

Nachruf 

Am 12.11.2000 verstarb unser langjähriger Organist, der B-Kirchenmusiker Herr Gerhard  Lapschies, 2 Monate nach Vollendung seines 84.Lebensjahres. Die Familie Lapschies war 1982 von Friedersdorf nach Mahlow gezogen, um hier den wohlverdienten Ruhestand zu genießen. Doch es kam alles ganz anders. Herrn Lapschies fehlte zunehmend seine Kirchenmusik, und irgendwann im Gottesdienst fehlte unverhofft die Organistin. Herr Lapschies sprang spontan ein, und von da an hatte ihn die Orgelbank wieder. Von 1983 bis 1998 begleitete er in unseren beiden Gemeinden alle Gottesdienste an der Orgel sowie auch sämtliche kirchenmusikalischen Veranstaltungen. Darüber hinaus war er viele Jahre im Gemeindekirchenrat tätig, wobei vor allem seine Kompetenz in der Rendantur eine große Hilfe war.
Obwohl schon von schwerer Krankheit gezeichnet, blieb er bis zuletzt engagiert und oft über seine Kräfte hinaus im Dienst der Gemeinde tätig. Palmarum 1998 wurde Herr Lapschies mit allen Ehren von Pfarrer Förster aus dem Amt verabschiedet. Die Kirchengemeinden Mahlow  und Glasow werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.
Für die Gemeindekirchenräte: Frau Philipp, Herr Ludwig
Veranstaltungen und Termine
03.12. (1.Advent) 17.00 Uhr Advents- und Weihnachtsliedersingen mit dem Gemischten Chor Mahlow
04.12. Montag, 19.30 Uhr 1.Treffen für Interessierte zum "diakonischen Arbeitskreis", Gemeindehaus Heimstättenstr. 5
06.12. Mittwoch , 14.00 Uhr Seniorenadventsfeier 
Alle Seniorinnen und Senioren unserer Gemeinden zu einem adventlichen Nachmittag in das Café Bohne in Glasow eingeladen. Wer einen Fahrdienst nach Glasow benötigt, möge sich im Gemeindebüro melden. Wir sind bei der Organisation gern behilflich.
17.12. (3.Advent) 15.00 Uhr. Gemeinsamer Adventskaffee im Gemeindehaus Heimstättenstraße 5, Etwas Kuchen, Plätzchen .... für sich und den Nachbarn können gern mitgebracht werden.
Ab 16.30 Uhr findet in der Dorfkirche Mahlow eine Vesper mit Adventsliedersingen statt. Zu Gast werden Pfarrer Briesemeister und sein Bläserchor sein. Alle, die gern vertraute und neue Adventslieder im Kerzenschein singen, sind herzlich eingeladen.
08.01. 20 Uhr Gemeindehaus :Vorbereitung "Krabbelgottesdienst"
22.01 19.30 Uhr Gemeindehaus: Vorbereitung "Weltgebetstag der Frauen"

"Offener Abend"
In Abständen werden wir zu einem "Offenen Abend" einladen. Zu verschiedenen Themen werden Gäste oder wir selbst einen Abend gestalten. "Offen" ist der Abend deshalb, weil 1. sich eine möglichst breitgefächerte Gruppe von Menschen angesprochen fühlen soll, und 2. weil die Strukturierung des Abend offen bleibt. Ihre Mitgestaltung ist gefragt!
Einen Start der "Offenen Abende" planen wir am:
13.02. Dienstag ab 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Heimstättenstr. 5 
Thema "Suppenküche Astrachan".
Ein diakonisches Projekt unseres Kirchenkreises ist die Unterstützung eben jener Suppenküche in der russischen Stadt am Wolgadelta. Pfarrer i.R. Behrendt, der durch seine Tätigkeit in der Gossner Mission besonders mit der Situation in Russland vertraut ist, war selbst in Astrachan und möchte uns von den Freuden und Problemen der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Astrachan, welche u.a. die Suppenküche unterhält, berichten. Seine Erzählungen und Bilder informieren eindrücklich über die Lebensbedingungen in Osteuropa.
16.02. 19.00 Uhr, Vorbereitung zum "29. Deutscher Ev.Kirchentag" in Frankfurt / Main vom 13-17.6.01 !!! Wer mitkommen möchte, trifft sich zu einem ersten Termin im Gemeindehaus Heimstättenstr. 5. Motto "Du stellst meine Füße auf weiten Raum" (http://www.kirchentag.de)
Arbeitskreis Juden und Christen lädt zum Themenzyklus "Familiendramen" ein: Donnerstags, 18.30 Uhr im Jüdischen Gemeindehaus, Berlin-Charlottenburg, Fasanenstraße 79, Kostenbeitrag 5,- DM vor Ort zu entrichten
14.12. "Zwillingskämpfe" (Isaak, Rebecca und ihre Söhne) Dr.R.Münnich
11.01. "Unter die Männer gefallen" (Dinah einzige Tochter Jakobs) Dr.Christl Maier
25.01. "Töchter ohne Vater" (Zelophads Töchter, 4.Mose 27) J.Rothschild
08.02. "Ein Mann ein Wort" (Jephta opfert seine Tochter) Rabbiner Dr.W.Rothschild
22.02. "Auf das es dir wohlergehe" (Gebot Vater u.Mutter zu ehren) Prof.Dr.Marquardt

Regelmäßige Arbeitszweige
Christenlehre ist eine gemeindliche Arbeit mit Kindern im Grundschulalter , in verschiedenen Gruppen bei Frau E. Krause ......................................................... Tel.: 373707
Jeden Mittwoch ab 15.30 Uhr oder Donnerstag 15.00 Uhr im Gemeindehaus Mahlow 

Jugendarbeit in der Region , Diakon Thomas Hartmann .........................Tel.: .38857
und Katechetin Monika Semptner ............................................................ Tel.: 372161
Junge Gemeinde "Die Donnerstagsgruppe" trifft sich jeden Donnerstag 
19.00-21.00 Uhr in Blankenfelde, im Jugendraum, Dorfstr. 21 (Tel.: 372778)
"Offener Kreis" immer freitags ab 19 Uhr auch Dorfstr. 21

Religionsunterricht....findet in den Grundschulen in Glasow (Fr.Kapielski) und Mahlow (Fr.Kapielski und Pfrn.Metzner) statt. Eltern können ihre Kinder jederzeit in der Schule anmelden

Seniorenkreis, Heimstättenstr. 5, bei Pfarrerin Metzner, 9.Januar und 13.Februar , 14.30 Uhr im Gemeindehaus . In diesen Kreis laden wir jung gebliebene, aufgeschlossene und kontaktfreudige Senioren ab 60 ein. Wir feiern gemeinsam Geburtstage, singen und lesen, hören Andachten, sprechen über viele Themen, natürlich bei Kaffee und Kuchen.

neu: Diakonischer Arbeitskreis: Die Zuwendung zu Menschen, die Unterstützung brauchen, ist eine ganz praktische, "gelebte" Predigt der christlichen Gemeinde. Auch unter uns wohnen viele Gemeindeglieder, die auf einen Besuch warten, einen Fahrdienst (z.B. zum Gottesdienst oder Seniorenkreis) oder irgendeine andere Hilfe benötigen.
Können Sie sich vorstellen, an dieser Stelle ehrenamtlich etwas von Ihrer Zeit und Kraft in unsere Gemeinden einzubringen?
Ich lade herzlich zu einem "diakonischen Arbeitskreis" am Montag, dem 04.12., um 19.30 Uhr in das Gemeindehaus, Heimstättenstr. 5 ein. Wir wollen Ideen sammeln und vielleicht sogar ein paar kleine Aufgaben verteilen.
"Spatzensingen"
Kinder ab dem Vorschulalter treffen  jeden Donnerstag von
16.00 - 17.00 Uhr zum Singen und Musizieren.
Anmeldung bei Pfrn. Metzner Tel: 372756

Kindergruppe "Flohkiste" : Jeden Mittwoch um 9.30 Uhr im Gemeindehaus Heimstättenstraße 5 ist ein Treffen für Mütter oder Väter mit Kindern, die 
ca. 1 1/2 Jahre alt sind. (Barbara Schüler Tel. 370005)

Kindergruppe "Wühlmäuse": Jeden Donnerstag um 9.30 Uhr im Gemeindehaus Heimstättenstraße 5 ist ein Treffen für Mütter oder Väter mit Kindern, die ca. 1/2 Jahre alt sind. (Doris Nüske Tel. 310255)

Werkstatt Familiengottesdienst
Erwachsene, die sich regelmäßig an der Vorbereitung zu Familiengottesdiensten beteiligen wollen, treffen sich nach Vereinbarung im Gemeindehaus Heimstättenstraße 5. Wer möchte mitmachen ? Bitte melden bei Pfarrerin Mechthild Metzner Tel: 372756

Projekt "Sternsinger"
Die Bevölkerung in Mahlow hat sich stark "gemischt", und die "Zugezogenen" bereichern unser Leben vor Ort. Mit den vielen Zugezogenen leben jetzt auch Menschen hier, denen die Tradition des "Sternsingens" vertraut ist: Kinder ziehen, als die "Heiligen Drei Könige" verkleidet, in den weihnachtlichen Tagen bis zum 06. Januar, dem Epiphaniasfest, singend von Haus zu Haus: Sie bringen ein Lied und sprechen denen, die in diesem Haus aus- und eingehen, Segen zu. Und sie sammeln Geld für Bedürftige. Wenn ein paar kleine Süßigkeiten für die Kinder abfallen, freuen sich diese natürlich auch.
Diese (eigentlich in der katholischen Kirche praktizierte) Tradition ist schön und sinnvoll, bereitet außerdem allen Beteiligten viel Freude. Und wer weiß: vielleicht singen ja auch in der kommenden Weihnachtszeit "Caspar, Melchior und Balthasar" vor Ihrer Tür!?
Interessierte Kinder mögen sich beim "Spatzensingen" melden !
Welche Erwachsene können uns unterstützen?

Werkstatt "Krabbelgottesdienst"
Was ist denn ein "Krabbelgottesdienst"? Zu einem solchen Gottesdienst werden besonders Kleinstkinder und Kinder im Kindergartenalter mit ihren Eltern, großen Geschwistern, Paten, Großeltern ..... eingeladen. Bei der Gestaltung des Gottesdienstes orientieren wir uns an den Kleinen: hinsichtlich der Länge des Gottesdienstes (ca. 25 Minuten), bei der Umsetzung der Themen und dadurch, dass wir mit Herz, Mund, Händen und Füßen singen.
Am Sonntag, dem 21. Januar, sind Familien um 10.30 Uhr zu solch einem Gottesdienst in die Dorfkirche Mahlow eingeladen.
Ein Vorbereitungskreis trifft sich am Montag, dem 08. Januar, um 20.00 Uhr im Gemeindehaus, Heimstättenstr. 5.

Projekt "Weltgebetstag"
In über 170 Ländern wird der "Weltgebetstag" am ersten Freitag im März ökumenisch gefeiert. In jedem Jahr bereitet eine Gruppe von Frauen eines jeweils wechselnden Landes diesen Gottesdienst vor. Ein solches Projekt verschafft Einblick in die je besondere Situation eines Landes und verhilft zum "informierten Beten".
So laden auch wir zum "Weltgebetstag" ein: am Freitag, dem 02. März 2001, um 19.30 Uhr in der Evangelischen Dorfkirche Mahlow. Texte, Dias, Musik, Tänze... werden über Samoa informieren und unser Wissen in eine Liturgie münden lassen.
Außerdem werden wir am Sonntag, dem 04. März, um 10.30 Uhr einen Familiengottesdienst zum Weltgebetstag feiern.
Dieses Projekt bedarf der Vorbereitung. Interessierte treffen sich am Montag, dem 22. 01. 2001, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Heimstättenstr. 5. Weitere Termine können bei Pfn. Metzner erfragt werden.

Dank
Allen Gemeindegliedern, die durch die Zahlung eines Gemeindekirchgeldes sich verbindlich an den Aufgaben unserer Kirchengemeinden finanziell beteiligen, möchten wir an dieser Stelle ein ganz herzliches "Dankeschön!" sagen. Die Tatsache, dass der gesamte Betrag des Gemeindekirchgeldes in den jeweiligen Gemeinden verbleibt, unterstützt unsere Arbeit sehr.
Wofür ist das Kirchgeld in unseren Gemeinden z. Zt. bestimmt?: Sie werden wissen, dass die Orgel der Mahlower Kirche durch den Einbau einer modernen Heizung sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die großen Temperaturschwankungen und die trockene Luft haben Risse in den Holzteilen verursacht. Wir werden die Orgel reparieren müssen. Für die Zeit der Reparatur in einer Orgelwerkstatt benötigen wir ein elektronisches Instrument, das auch später flexibel eingesetzt werden kann.
Wer noch in diesem Jahr das "Kirchgeld 2000" bezahlen möchte, ermuntern wir herzlich. Sie können es bitte unter Angabe des Kennwortes überweisen, oder ausnahmsweise auch im Gemeindebüro einzahlen.
Aktuelles aus der Gemeinde ...kurz notiert

Unsere Familiengottesdienste konnten zum Schulanfang, Erntedank und zum Martinsfest mit reger Elternbeteiligung und vielen Kindern ihre Fortsetzung finden. Vor allem das Martinsfest war mit Laternenumzug und anschließendem Feuer für alle ein sehr schönes Fest. 



Foto: Barbara Schüler
Wie uns die Geschichte vom Barmherzigen Samariter lehrt, ist Kirche immer Kirche für Schwache und Außenseiter. Daher haben wir zu einer Lichterbrücke gegen rechtsextreme Gewalt am 9.November in Mahlow aufgerufen. 300 friedliche Menschen mit Kerzen kamen, und viele Ladeninhaber in der Bahnhofstraße ergänzten die Lichterbrücke.  Die Lichterbrücke war Zeichen der Zivilcourage und ein Zeichen der Unterstützung von Fremden und Schwachen. Christen und andere Bürger zeigten, dass sie nicht schweigen wollen, dass sie nicht wegschauen und weitergehen, sondern Position für Verfolgte beziehen !






Dass wir nicht allein sind, dokumentierte nicht nur die Großveranstaltung am 9.11. in Berlin, sondern auch die zahlreichen Unterstützer aus Blankenfelde, Diedersdorf, vom "Aktionsbündnis gegen Gewalt", vom "Toleranten Brandenburg" und die umfangreiche Presseresonanz. Wir werden als Kirchengemeinde die begonnenen Gespräche mit Schulen, Eltern, Jugendlichen und Einwohnern fortsetzen. 
So treffen wir uns seit dieser Zeit jeden Mittwoch um 17.00 Uhr in der Kirche Glasow zu einem "Friedensgebet in der Wochenmitte". Die diesjährige Friedensdekade wurde unter sehr intensiver Beteiligung von Konfirmanden, Frauenkreis, u.a. durchgeführt. 


Foto: Bernd Scholz

Unsere Kirchen, die Dorfkirche Glasow und die Dorfkirche Mahlow, sind alte Ladies, die in die Jahre gekommen sind. Und das ist ihnen anzusehen.
Der Dachstuhl des Kirchenschiffes der Glasower Kirche muss völlig erneuert werden. Die Planung der Bauarbeiten sind bereits in Gange. Ebenso ist das Dach der Mahlower Kirche kaputt. Demnächst werden die wichtigsten Reparaturen vorgenommen werden. Nach Erstellung eines Baugutachtens, das auch Auskunft über den Zustand des Gebälks gibt, werden die dann erforderlichen Baumaßnahmen durchgeführt werden. Wir können Ihnen nicht verschweigen, dass wir auch hierbei auf Ihre Unterstützung angewiesen sind.
Aus diesem Grund rufen wir für beide Kirchen jeweils einen Förderkreis "Kirchbau" ins Leben, der in Glasow von Herrn Ludwig (Tel. 376896) und in Mahlow von Pfrn.Metzner (Tel:372756) einberufen wird.

Der Gemischte Chor Mahlow singt regelmäßig in unseren Kirchen. Interessenten, die in diesem Chor mitsingen möchten, können sich bei Herrn Ludwig (Tel:376896) melden und sind herzlich willkommen.

Wünsche für Haus- oder Krankenbesuche können auch jederzeit direkt telefonisch bei unserer Pfarrerin , den Gemeindekirchenräten oder im Gemeindebüro angemeldet werden.
- Uwe Schüler-

Serie "Gemeindekirchenrat Teil 1"
Im kommenden Jahr werden uns auch die Wahlen zum Gemeindekirchenrat (GKR) beschäftigen. Daher werden wir in dieser Ausgabe mit einer kleinen Serie zum Thema "GKR" beginnen: Für alle hier lebenden Menschen haben wir in nachstehendem Artikel versucht, den historischen Unterschied von Mahlow und Glasow zu erklären. 
Im ersten Beitrag zur Chronik der Kirchen in Mahlow und Glasow gaben wir einige allgemeine Informationen, die wir in der heutigen Ausgabe teilweise wiederholen und um ein Straßenverzeichnis ergänzen.

Die heutige politische Gemeinde Mahlow besteht aus ursprünglich zwei selbstständigen Gemeinden. Dies waren die Gemeinden Mahlow und Glasow. Im Jahr 1950 wurden diese durch Gesetz der damaligen Regierung des Landes Brandenburg (Regierungsbeschluß zur Durchführung des Gesetzes über die Änderungen zur Verbesserung der Kreis- und Gemeindegrenzen vom 06. Juni 1950) zu einer Gemeinde mit dem Namen Mahlow zusammengelegt. Der Name Glasow hat sich bisher erhalten und war auch auf den Ortseingangsschildern des Dorfes Glasow bis 1998 noch zu finden. Heute wird der Name Glasow überwiegend für das Dorf benutzt. Die ehemalige Gemarkungsgrenze und damit auch die Grenze der Kirchengemeinde Glasow reicht jedoch weit bis an die Dresdner Bahn heran. So befindet sich die Verkaufseinrichtung der BHG auf Glasower Territorium, und auch die ehemalige Gaststätte Florapark gehörte zu Glasower Gemarkung. Etwa der Verlauf der heutigen Rathenaustraße bildete die westliche Grenze von Glasow im heutigen Gemeindegebiet.

In beiden Gemeinden gab es je eine evangelische Kirchengemeinde, die unterschiedliche Entwicklungen durchlebten. Jede Gemeinde hatte und hat ihren eigenen Gemeindekirchenrat (GKR). Der Zwangszusammenschluß der beiden politischen Gemeinden führte nicht zu einem Zusammenschluss der Kirchengemeinden. Diese sind heute noch selbstständig. Die Adresse der Wohnung entscheidet also über die Zugehörigkeit zur Kirchengemeinde Glasow oder Mahlow. Die Zuordnung ist insofern wichtig, weil unterschiedliche Kirchenbücher geführt und auch die Urkunden über kirchliche Amtshandlungen mit dem der Gemeinde zugehörigen Siegel versehen werden müssen. 

Auch für die im nächsten Jahr anstehenden Wahlen zu den Gemeindekirchenräten ist diese Zuordnung wichtig, damit jedes Gemeindeglied auch sein passives und aktives Wahlrecht wahrnehmen kann. 
So kann Ihnen die nachfolgende Aufstellung helfen, mit Ihrer Wohnstraße "Ihre" Gemeinde zu finden. Pfarrerin Metzner und das Gemeindehaus in der Heimstättenstraße bilden die gemeinsame Klammer zwischen beiden Gemeinden, ebenso wie die gemeinsame Zeitung und die gemeinsamen GKR -Sitzungen.
- Ludwig -

Glasow: 
Ahornstraße
Akazienstraße
Alt-Glasow
Am Lückefeld
Anselm-Feuerbach-Straße
Arnold-Böcklin-Straße
Birkenstraße
Blankenfelder Weg
Carl-Spitzweg-Straße
Drosselweg
Ernst-Thälmann-Platz
Ernst-Thälmann-Straße
Finkenweg
Glasower Damm
Goethestraße
Grenzweg
Hegelstraße
Heideweg
Heinrich-Heine-Straße
Heinrich-Spoerl- Straße
Herderstraße
Humboldtstraße
Ibsenstraße
Jakob-Burkhardt-Straße
Jonas-Lie-Straße
Karl-Liebknecht-Straße
Kiefernweg
Kienitzberg
Kienitzer Weg
Kleiststraße
Kreischaussee
Lerchenweg
Lessingstraße
Lilienthalstraße
Lindenstraße
Ludwig-Uhland-Straße
Martin-Luther-Weg
Max-Liebermann-Straße
Meisenweg
Moosweg
Neue Straße
Paul-Krebs-Straße
Pfarracker
Philipp-Melanchton-Weg
Platz der Freiheit
Puschkinstraße
Raedlerwald
Rankestraße
Rathenaustraße
Schulstraße
Selchower Weg

Siedlungsweg
Sigrid-Undset-Straße
Sophie-Mereau-Weg
Steinstraße
Tarjei-Vesaas-Weg
Thomas-Müntzer-Weg
Travenstraße
Turmauen
Turmfalkenweg
Virchowstraße
Waldweg

Mahlow: 

Ahornhof
Ahornweg
Akazienweg
Am Graben
Am Sportplatz
Arcostraße
Bahnhofstraße
Bartokstraße
Beethovenstraße
Benzstraße
Bergweg
Berliner Damm
Berliner Straße
Berliozstraße
Birkenhof
Bizetstraße
Blankenfelder Weg
Bodelschwinghstraße
Brahmsstraße
Buchenhof
Carl-Orff-Straße
Chopinring
Diedersdorfer Straße
Dorfstraße
Ebereschenweg
Eichendorffstraße
Eichenhof
Eichenweg
Feldstraße
Ferrastraße
Fliederweg
Frank-Wedekind-Weg
Friedrich-Nietzsche-WegGartenstraße
Gebrüder-Grimm-Weg
Gerhard-Hauptmann-Straße
Gerickestraße
Gershwinstraße
Glasower Damm
H.C.-Andersen-Weg
Habicher Straße
Hans-Olde-Straße
Hans-Thoma-Straße
Heimstättenstraße
Herbert-Tschäpe-Straße
Herweghstraße
Hubertusstraße
Joseph-Haydn-Straße
Karl-Marx-Platz
Kastanienhof
Keplerstraße
Kirschenhof
Ladestraße
Leonard-Berstein-Ring
Lesser-Ury-Weg
Lichtenrader Straße
Lindenhof
Lindenring
Lovis-Corinth-Straße
Luisenstraße
Mahlerstraße
Mahlower Straße
Marienfelder Straße
Marillenhof
Marktplatz
Maxim-Gorki-Straße
Max-Plank-Straße
Mendelsohnstraße
Menzelstraße
Mozartstraße
Mussorgskiweg
Offenbachstraße
Paulstraße
Poststraße
Puccinistraße
Randweg
Richard-Wagner-Chaussee
Rimski-Korsakow-Straße
Rosenweg
Rotdornweg
Schlüterstraße
Stefan-Zweig-Straße
Steinweg
Straußpfad
Teltower Straße
Trebbiner Straße
Tschaikowskistraße
Ulmenhof
Verdiweg
Vivaldiring
Weidenhof
Wilhelmstraße
Zeppelinstraße
Ziethener Straße

.....aus dem Kirchenkreis und der Kreissynode
Die Regionalisierung des Kirchenkreises nimmt seit der Kreissynode Konturen an, in dem wir zusammen mit Diedersdorf, Jühnsdorf, Dahlewitz und Blankenfelde eine Region im Norden bilden werden, in der wir unsere Finanzen, inhaltliche Arbeit und die Mitarbeiterstellen koordinieren. 

.....aus der Landessynode 
Die Landessynode hat im November den Haushalt, einige Gesetze und Gesetzesänderungen verabschiedet und sich vor allem inhaltlich mit der kirchlichen missionarischen Arbeit in ländlichen Gebieten Brandenburgs und mit unserer evangelischen Position gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit befasst. Die Aufarbeitung unserer Vergangenheit beim Einsatz von Zwangsarbeitern in der Evangelischen Kirche und unsere Wiedergutmachung wurden ausführlich erörtert. Insbesondere die Ausführungen von Bischof Huber und Generalsuperintendent Wischnath wurden von der Synode dankbar angenommen, bekräftigt und zur weiteren Handreichung empfohlen. Unser in der Grundordnung festgelegtes Verhältnis zwischen Kirche und Israel wurde bekräftigt. 
Hinsichtlich der täglichen Fremdenfeindlichkeit ruft unsere Kirchenleitung weiterhin alle Gemeinden auf, unsere Verkündigung ins tägliche Leben einzubringen, nicht wegzuschauen, sondern entschieden in der Öffentlichkeit die Rechte der Fremden, Unterdrückten, Schwachen und Wehrlosen zu verteidigen. Auch die bisherigen Beispiele des Kirchenasyls in Brandenburg und Berlin wurden nochmals in ihrer Vorbildrolle herausgestrichen. Im Jahr 2001 beginnt die Dekade zur Überwindung von Gewalt, zu der der Ökumenische Rat der Kirchen weltweit aufgerufen hat. 
Bischof Huber nahm mit der Erklärung von Barmen und Joh.14,6 auch zu "Dominus Iesus" und der darin hervorgehobenen Einzigartigkeit der katholischen Kirche als "Heilsweg" Stellung. Evangelische Kirche muss, so Bischof Huber, ihre grundsätzliche, andere Position und Sichtweise, unser Kirchenverständnis aktiv in den ökumenischen Dialog einbringen. "Ökumene ist weder die Haltung des kleinsten gemeinsamen Nenners", noch ist es ausschließlich die Betrachtung der Abendmahlsfrage. Evangelische Kirche leistet bei Würdigung der bleibenden Unterschiede beider Kirchen einen maßgeblichen Beitrag zur Ökumene, in dem sie unser eigenes Kirchen- und Amtsverständnis und unser Bestreben nach eigener Erneuerung von Innen her durch den Gottesdienst einbringt. Wir sind auch trotz "Dominus Iesus" aufgerufen, an der ökumenischen Basisarbeit in den Gemeindegruppen vor Ort festzuhalten und auf den ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin hinzuarbeiten. Den ausführlichen Wortlaut sowie ausgewählte Beschlüsse finden Sie unter www.ekibb.net .
- Uwe Schüler-

Kirchenmusik
Wir sind froh, dass in unseren Kirchen bislang an den Sonntagen die Orgel gespielt werden kann. Dennoch ist es perspektivisch wichtig, junge musikalische Menschen an die gottesdienstliche Orgel- und Chorarbeit heranzuführen. Kirchenmusik ist wichtiger Teil des Verkündigungsdienstes, und alle großen Kirchenmusiker wie Bach und Telemann schrieben ihre Werke in einer engen liturgischen Beziehung. Aus diesem Grund gibt es für Interessenten an dieser nebenberuflichen, bezahlten Tätigkeit im Verkündigungsdienst eine fundierte Ausbildung zum sog. C-Musiker in der Kirchenmusik. 
1. Möglichkeit: C-Kurs des Kirchenmusikerverbandes (Frau Edda Straakholder Tel: 030-3994623) . Aufnahmeprüfung 20.1.01 (2 Klavierstücke (z.B. 2stg. Invention, Mozart o.ä.)), Kursbeginn Februar 2001, Prüfung Februar 2003. Der Kurs findet 2 Jahre lang, 1x monatlich von Sa früh bis So Mittag in Buckow (Märk.Schweitz) statt. Kosten: nur eigene Fahrtkosten, Übernachtung/Verpflegung DM 60,-, Kosten für einen parallelen eigenen Orgelunterricht), Kurs kostenlos
2. Möglichkeit: C-Seminar der Hochschule der Künste Berlin. (Landeskirchenmusikdirektor Schlicke Tel:030-24344473) : ca. 3-4 x pro Woche, Einzelunterricht in Orgel, Klavier und Gesang. Kosten DM 37,- pro Monat
- Uwe Schüler-

....aus der Ökumene
(Pfarrer Kraatz, Direktor der Gossner Mission) 

Gute Nachricht

In der Schnellerstraße in Schöneweide ruft mir ein Junge, ungefähr 10 Jahre alt, nach: "Hallo, Sie, Sie sind doch von der Gossner Mission?!" Ich bleibe stehen, begrüße den Jungen. "Wir waren doch neulich bei Ihnen, die ganze Klasse, Sie haben uns von Afrika erzählt", erinnert er mich. Jetzt fällt es mir auch ein.
"Und -" fängt der Junge wieder an, er sucht nach einem Gespräch, will mich nicht gehen lassen. Er hält eine Brille in der einen, einen abgebrochenen Bügel in der andern Hand. "Und ist schon was Schönes passiert?"
Jetzt bin ich es, der überlegt, wie ich diese kostbare Frage aufnehmen kann. "Ja - ist. Die Menschen in Afrika ernten, sie bringen Mais und Gemüse auf den Markt, sie haben zu essen und verdienen ein bisschen Geld..." Was soll ich dem Jungen erzählen, er will sich mit mir unterhalten und er gibt mir eine Chance, gute Nachrichten zu melden. Er strahlt, er hält mich noch ein bisschen fest. Dann muss er los. Ich aber auch. Da fällt mir ein, was ich ihm hätte erzählen können auf seinem Weg zum nächsten Optikerladen: die Geschichte von dem Blinden mit der kaputten Brille...

Aber Ihnen erzähle ich sie.
Etwas Schönes passiert? Da war also dieser alte Mann. Die Gossner Mission hatte zusammen mit der Christoffel Blindenmission eine Aktion durchgeführt, bei der mehrere Menschen einer Augenoperation unterzogen werden sollten. Das war in Sambia in Afrika. Bei einer ersten Untersuchung waren viele sehbehinderte Menschen aus den Dörfern am Naluyanda zusammengeholt worden. Da tauchte auch dieser Mann auf, dem aber nichts anderes fehlte als eine ordentliche Brille. Das Ding, das er auf der Nase trug, war ein abenteuerliches Gerät, die Gläser mehrfach gebrochen und blind, der Rahmen nur noch teilweise als dürftiges Gerüst vorhanden, mit Draht geflickt, der Draht zum Teil über die Gläser gewunden, das Gestell mit Bindfaden an die Ohren geflochten. So lief der Mann, mehr blind als sehend, möglicherweise schon jahrelang seiner Wege. Als die Kandidaten einige Tage später zur Operation antraten, war auch dieser Mann dabei, er sollte eine neue Brille erhalten.

Er nahm die neue Brille mit der rechten Hand von der Krankenschwester entgegen, sehr ernst und bedacht, fast unbeholfen. Mit der Linken entflocht er das alte Gerät von den Ohren. Er setzte, mit seiner riesigen Rechten das Gerät, das man kaum eine Brille nennen durfte, behutsam in der Schwebe haltend, mit der Linken die neue Brille auf, wandte sich, immer noch ernst und prüfend, nach links und rechts. Er überblickte die weite Welt rundum, Bäume mit staubgelben Blättern, Menschen in verwaschenen bunten Kleidern und den fernen blauen Himmel. Der Mann, mit seiner riesigen rechten Hand die Ruine eines Sehgerätes von sich weg haltend, mit der linken offenen Hand, weit durch die Luft geführt und so alle Schönheit der Welt einladend - der Mann löste sich aus der Starre, lachte laut und fing zu tanzen an. "Ich sehe euch alle!" rief er laut. Die Herumstehenden fielen in das Lachen und Tanzen ein. Auch die Blinden, die vom Grauen Star noch befreit werden sollten, spürten das Wunder, das geschehen sein musste. In Vorfreude auf mehr Wunder, lachten und tanzten sie mit, während der alte Mann, wohl in der Überzeugung, dass es nun viel zu tun und nachzuholen gab, den Weg, den er tastend gekommen war, kräftig ausschreitend und immer noch laut lachend davon zog.

Kinder- und Familienseite - Rätsel 


Am Anfang ist Matth. 26,23 und sie ist öd und leer.
Beachte 3. Mose 19,36a und beginne Matth. 26,23 zu füllen mit:

1) 600 g Jesaja 47,2a
2) 1 Tüte von getrockneter Ps . 75,9b
3) 350 g lauwarmes 1.Moses 1,2b
4) 1 Essl. Offenbarung 10,9 (Ende)
5) 1 Teel. Kolosser 4,6
6) 60 g 5.Moses 32,14a (zerlassen)

Mit der Mischung von 1.-6. Verfährst du wie die Frauen in Jeremia 7,18 oder du bedienst dich eines modernen Apostelg. 9,15a.
Danach darfst du mindestens 20 Minuten ruhen, bis der Römer 11,16a ca. 2.Moses 16,5b entspricht.

Nun verfahre nach Markus 7,36b, so dass du ein Rechteck erhältst (ca. 5 mm dick). Dieses bepinselst du mit zerlassener 5.Moses 32,14a und verteilst eine Mischung aus 2 Essl. Offenbahrung 18,13a darauf.

Nun rollst du Römer 11,16a (s.o.) auf und legst die Rolle auf Jesaja 41,7 (Mitte) und wartest ca. 30 Minuten bis sie es den Lahmen in Matth. 11,5 gleichtut. Wenn du siehst, dass es gut ist, verrühre 1 Stück , um das in Lukas 11,12 gebeten wird, mit 1/8 L 1.Korinther 3,2a und bestreiche damit die Rolle. Danach mache es wie die 10 Frauen in 3.Mose 26,26 (mindestens 20 Minuten 180´) 

Und nun Josua 1,8b !!

(Die Lösung kann mit einer Probe zum Familiengottesdienst am 3.Advent (16.30 Kirche Mahlow , Liedersingen) mitgebracht werden.



Impressum
Der Gemeindebrief erscheint im Geltungsbereich der Evangelischen Kirchengemeinden Mahlow und Glasow vierteljährlich. Auflage 1200 Stück, Anzeigenpreise für Werbung auf Anfrage.V.i.S.d.P.: Gemeindekirchenräte Mahlow /Glasow , Heimstättenstr. 5, 15831 Mahlow, Leserbriefe und Beiträge bitte mit dem Stichwort "Redaktion"
Da wir an alle Gemeindeglieder verteilen, freuen wir uns über weitere HelferInnen . 



Chronik der Gemeinden (Teil 5) 
Christlieb Ludwig

.... aus Glasow
Der Kirchturm und auch das Dach wurden immer wieder repariert. 
1753 steht im Rechnungsbuch folgendes:
"Auf Martini ist in Gegenwart der Frau von der Lieppen und des Herrn von der Gröben Kirchenrechnung gehalten und weil der Kirchturmbau in diesem Jahr angefangen und wirklich zustande gebracht worden, so ist die Ausgabe wie folgt:

                                                Thaler                 Groschen
Vor Holz und Stammgeld            78                        18
2000 Stück Mauersteine             11                      
dem Zimmermann                     111
dem Maurer                               31
vor den Knopff                            7                         15
vor eine Eiche zu Dachschindeln   5
vor 100 Dachsteine                      7                         22
Brettschneiderlohn                       5                         16
vor Kalk Zoll                                                           3
vor Nägel                                    8                          7
vor Bier bei der Richte                 2                          2
Noch dem Selchowchen
Schmied für Nägel
und Glocke zu binden                  4                           2"

Der Bestand der Kirchenkasse reichte nicht aus, um diesen Bau zu bezahlen. Frau von der Lieppen legte die fehlende Summe aus. Über die entstandene Schuld der Kirche wurde folgender Schein ausgefertigt.

"Demnach Ihre hochwohlgeborene die Frau von der Lieppen als Patronin zur Erbauung des Glasowchen Kirchturmes ein Capital von 63 Thaler, 15 Groschen. 8 Pfennige zu 4 % Zins im Jahr vorgeschossen und zwar dergestalt, daß nun die Kirche derselben auch nur jedesmal 10 Thaler an Capital abgeben könnte. Die Frau Creditricin (Kreditorin) jedesmal zufrieden sein wollte, um dadurch der Kirche die Interesse (Zinsen) allermahl leichter zu machen. Damit aber die Frau Creditricin ration capitalieret Interesse (anteilig Kapital und Zinsen) versichert sein müsse, so favorisiert sich der hochwohlgeborene Herr Karl Friedrich von der Gröben als Compatronas dafür zu sehen und zu sorgen, daß dieselbe sowohl capitalieret Interesse (mit Kapitalanteilen und Zinsen) richtig befriedigt werden. Zu unserer Versicherung hat der Herr Compatronas Herr von der Gröben dieses eigenhändig unterschrieben.
Gez. Friedrich von der Gröben
C.E. Wittwe von der Lieppen, geborene von Schlabrendorff in Vormundschaft meines Sohnes Alexander Gustav von der Lieppen
Johann Friedrich Reuscher, Pastor loci"

Adressen

Pfarrerin Metzner Joseph-Haydn-Str. 15 , Mahlow ................................. Tel.: 372756

Büro der Gemeinde: Heimstättenstr. 5 ,15831 Mahlow.............................Tel: 374407
Fr.Jaehnert: Die. 10.00-12.00 Uhr , Do 15.00-18.00 Uhr ........................FAX: 374470

Friedhofsverwaltung: Dorfstr. 2 , 15831 Mahlow,............................Tel: 39250
Fr. Damm: Mo-Sa 9.00 - 13.00 Uhr

Gemeindekirchenräte:
Mahlow:
Erika Damm ..........................................................................Tel.: 39250
Christian Geßner...................................................................Tel.: 372583
Klaus Kühnert (zugleich im Kreiskirchenrat)..........................Tel.: 39200
Michael Reichel ....................................................................Tel.: 374880
Erhard Zielke ........................................................................Tel.: 372228

Glasow:
Helga Bibow ..........................................................................Tel.: 38455
Hans-Walter Ludwig (gemeinsamer Vorsitzender) .............. Tel.: 376896
Christine Philipp ....................................................................Tel: 39933
Rosemarie Rauhut ................................................................Tel.: 373400
Margot Wargenau .................................................................Tel.: 38144

Weitere Kontakte :
Kirchliches Verwaltungsamt Berlin-Süd .........................Tel:030-68904-0
Superintendentur Zossen............................Tel.03377-3356-10 , Fax -12

Achtung : neue Kontonummern ! Bitte alle Überweisungen , auch Friedhofsgebühren und Gemeindekirchgeldzahlungen entsprechend aktualisieren 

Spendenkonto : Kto.- Nr. 53180 Blz: 100 602 37 bei der EDG Berlin
Empfänger: KKV Berlin-Süd für KG Mahlow-Glasow
" Zweck: Spende für ......" (z.B.Gemeindebrief, Kinderarbeit, Musik, etc.)


Gemeindekirchgeld : Nr. 53180 Blz: 100 602 37 bei der EDG Berlin
Empfänger: KKV Berlin-Süd für KG Mahlow-Glasow
"Zweck: Gemeindekirchgeld Mahlow/Glasow" 


Spendenquittungen erhalten Sie am Ende des jeweiligen Jahres. 



"Brot für die Welt"
In jeder Weihnachtszeit läuft eine besondere Aktion "Brot für die Welt". Wir gehören nach wie vor zu den reichen Menschen der Erde. Durch eine Unterstützung der Aktion können Sie zur gerechteren Verteilung der Güter beitragen. Wenn Sie in der Advents- und Weihnachtszeit ein Kuvert, das die Aufschrift "Astrachan" oder "Suppenküche" trägt, bei uns abgeben, unterstützen Sie jenes besonderes Projekt. Unter Angabe Ihrer Adresse können wir Ihnen auch eine Spendenquittung ausstellen.