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Mahlow - Glasow Orts-Chronik: |
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früher selbständigen Gemeinden Mahlow und Glasow grenzten direkt aneinander.
Seit 1945 werden sie auf Befehl des sowjetischen Kommandanten gemeinsam
verwaltet. Durch Beschluß der Landesregierung vom 6.6.1950 wurde Glasow
nach Mahlow eingemeindet. Der Name der neuen Gemeinde lautete Mahlow. Die
beiden Gemeinden nahmen historisch etwas andere Entwicklungen. Deshalb ist
der Überblick bis 1950 getrennt dargestellt. Die Aufstellung der Zeittafel beansprucht nicht vollständig zu sein. Wir danken Herrn Christlieb Ludwig, Ortschronist. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik Kirche / Religion bei der Evangelische Kirchengemeinden Mahlow Glasow unter Chronik (Zusammenfassung aus den Gemeindebriefen). |
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| Chronik des Ortes Mahlow | ||||
| 1287 |
16. Februar - erste urkundliche Erwähnung. Jakob von Vorlant und seine Tochter hatten dem Nonnenkloster Spandau zwei Hufen Land geschenkt und der askanische Markgraf Otto IV. von Brandenburg bestätigte diese Schenkung |
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| 1375 | Nach dem Landbuch Kaiser Karl IV. hatte Mahlow 53 Hufen. Kirche, Mühle und Krug werden erwähnt. |
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| 1616 | 29.Mai - über Mahlow und Blankenfelde ging ein fürchterliches Hagelwetter nieder, das alle Früchte aus der Erde riß und es nichts zu ernten gab. Die Bauern der beiden Gemeinden faßten den Beschluß, daß jährlich der Donnerstag nach Trinitatis als Bußtag begangen wird. |
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| 1621 | Kann als Entstehungsdatum für das Mahlower Gut gelten. Henning von Flans vereinigte sein Mahlower Vorwerk mit einem Bauerngut (insgesamt vier Hufen) und machte alles lehnsfrei. Das Gut vergrößerte sich in den Jahrhunderten und umfaßte 1860 1900 Morgen. |
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| 1652 | Stellte der Landreiter fest, daß sieben Bauern- und alle Kossäthengüter wüst waren. Die Zahl der Erwachsenen einschließlich der Knechte belief sich auf sieben Personen |
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| 1677 | Bis 1792 war das Dorf Mahlow königliches Eigentum. |
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| 1813 | Das Gutshaus wird erbaut. |
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| 1834 | Beginnt der Rezess, Ende 1870 |
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| 1840 | Haben das Dorf und Gut 14 Wohnhäuser |
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| 1873 | Baubeginn der eingleisigen Eisenbahnstrecke Berlin - Dresden |
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| 1875 | Der Guts- und Gemeindebezirk werden infolge eines "Allerhöchsten Erlasses" zusammengelegt. Die königliche Militäreisenbahn (KME) und die Berlin-Dresdner Eisenbahn nehmen ihren Betrieb auf. Beide Bahnen haben von Anfang an einen Bahnhof in Mahlow. |
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| 1879 | Das Gutshaus wird erweitert und aufgestockt. |
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| 1880 | Ein Bauer des Dorfes Mahlow fand bei Grabungen in seinem Stall 418 Silbermünzen aus der Zeit von 1266 - 1308. |
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| 1883 | 01.04. Mahlow erhält ein eigenes Postamt. |
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| 1885 | Mahlow ist durch "gepflasterte resp. Chaussemäßig ausgebaute Communikationswege" an das Chausseenetz angebunden. |
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| 1891 | eit diesem Jahr wird eine Privatbahn des Gutes von der Ziegelei zum Militärbahnhof betrieben. |
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| 1894 | Beginnt die Besiedlung der Heimstättenstraße. |
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| 1895 | Im Februar. Auf dem Anschlußgleis des Gutes vom Militärbahnhof Mahlow zur Ziegelei im Dorf Mahlow werden Versuche mit einer Schneefräse gefahren. Dazu wurde Schnee herangefahren und zwei Meter hoch und 70 Meter lang auf dem Gleis aufgeschüttet. Die Versuche verliefen nach mehreren Tagen erfolgreich. |
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| 1896 | Der Radfahrerverein "Falke" wird gegründet. |
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| 1898 | Wurde der Gemütlichkeitsverein "Humor" gegründet. Gründung des Kriegervereins. |
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| 1901 | Begannen durch die "Studiengesellschaft für elektrische Schnellbahnen" Schnellfahrversuche auf der KME auf der Strecke Marienfelde - Zossen. |
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| 1903 | 25.11. wurde bei Schnellfahrversuchen von einem Versuchswagen der Firma Siemens auf der KME Strecke Marienfelde - Zossen eine geschwindigkeit von 210,2 km/h erreicht. Weltrekord! |
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| 1906 | Wird bereits die Gaststätte "Zur Heimstätte" des Gastwirtes Scheuer genannnt. |
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| 1909 | Die ersten Bauten in Bahnhofsnähe entstehen, z.B. Gaststätte Dommisch (heute Lindengarten) 1909/1910, Postamt 1905, grüne Villa (Villa Fischer) 1908/1909. |
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| 1911 | Mahlow erhält Gas |
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| 1912 | Erhält Mahlow elektrisches Licht Trinkwasserverlegung in der Kolonie Wurde das Banner des Rauchervereins "Gelbe Rose" geweiht. 18.12. Gründung des Männergesangsvereines |
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| 1914 | Die letzte Bockwindmühle wurde abgerissen und vom Besitzer Eberhard Kanitz nach Schlesien verkauft. |
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| 1915 | Es werden Lebensmittelkarten eingeführt. Pro Kopf und Woche gibt es 2 kg Brot und 125 g Butter. |
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| 1919 | Und 1920 Bau der "Eisenbahnersiedlung" Die Eisenbahnstrecke der KME mußte aufgrund des Versailler Vertrages abgebaut werden. |
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| 1923 | Einige Preise (Inflation) Brot (1950g) 1 Billion M 0,5 kg Margarine 1,5 Billionen M 0,5 kg Fleisch 5 Billionen M 1 Paar Männerstiefel 20 Billionen M 0,5 kg Schmalz 2,5 Billionen M 0,5 kg Butter 3,8 Billionen M 50 kg Kartoffeln 4 Billionen M 1 Schreibheft 400 Millionen M Mitte November wurde mit der Einführung der Rentenmark begonnen
(1 Rentenmark = 1 Billion Papiermark). |
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| 1951 | Der Frauenchor Mahlow 1951 e.V. wird gegründet. |
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| 1952 | Nach der Gebietsreform der DDR zieht das Landratsamt in die neue Kreisstadt Zossen des neuen Kreises Zossen, zu dem auch Mahlow gehört. |
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| 1953 | Die freiwillige Feuerwehr Mahlow wird neu gegründet. Die Gründung war notwendig geworden, weil die Berufswehr mit dem Umzug des Landratsamtes nach Zossen ihren Sitz ebenfalls dorthin verlegte. |
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| 1954 | Der Saal der ehemaligen Gaststätte Scheuer, Trebbiner Straße, wird in eine Turnhalle umgebaut. Sie wird von den Schulen und Sportsektionen genutzt. |
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| 1957 | Wurden die Wohnblöcke der AWG in der Herbert-Tschäpe-Straße erbaut. Zuvor standen dort die Baracken des ehemaligen Landratsamtes. Die Baracken wurden bis auf eine abgerissen. |
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| 1958 | Wird die LPG Typ III gebildet Von 1958 bis 1960 wird durch die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr in hauptsächlich freiwilliger Arbeit ein neues Feuerwehrgebäude errichtet. |
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| 1960 | Erfolgte der Zusammenschluß der Mahlower Bauern, die nicht der LPG Typ III beigetreten waren zu einer LPG Typ I. Der Zusammenschluß der Bauern zu einer LPG Typ I in Glasow wurde ebenfalls in diesem Jahr herbeigeführt. Die Gründung der LPG fanden nach erheblichen Druck von sogenannten "Werbern" statt. |
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| 1961 | 13.08. Durch den Bau der Mauer wird Mahlow zur Grenzgemeinde. Statt der S-Bahn fahren Busse von Potsdam über Mahlow zum S-Bahnhof nach Grünau. Nach Inbetriebnahme des S-Bahnhofes Schönefeld endet die Buslinie dort. Obwohl der S-Bahnverkehr eingestellt wurde, wird das neue Bahnhofsgebäude fertiggestellt. |
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| 1963 | 14.05. Auf Antrag der Gemeindevertretung Blankenfelde beschloß die Gemeindevertretung Mahlow, daß der Lindenring, der Berliner Damm und an beider Straßen anschließende Straßen nach Mahlow eingemeindet werden. Die Einwohneranzahl von Mahlow erhöht sich dadurch um 350 Einwohner. |
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| 1987 | Mahlow begeht mit vielen Veranstaltungen das 700-jährige Bestehen. |
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| 1989 | 13.01. Der Schwimmmeister Alfred Grasnik, der 1923 aus der stillgelegten Tongrube der ehemaligen Ziegelei eine Badeanstalt machte und sie bis ins hohe Alter als Bademeister betreute, starb im Alter von 87 Jahren. Er war einer der bekanntesten, wenn nicht der bekannteste Mahlower. 09.11. Die Grenzen der DDR nach Berlin (West) und zur Bundesrepublik Deutschland sind offen. |
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| 1992 | Übertrug die Gemeindevertretung dem Christlichen Sozialwerk ICHTHYS Abhängigenhilfe e.V. in der Arcostraße eine ehemalige NVA-Immobilie. 31.08. der seit 1961 unterbrochene S-Bahnverkehr wird wieder aufgenommen. In der ersten neu gebauten Kaufhalle Trebbiner Straße Ecke Luisenstraße wird mit dem Verkauf begonnen. Im Obergeschoß befinden sich neben Geschäftsräumen Arztpraxis und ein Restaurant. |
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| 1995 | Eine neue Turnhalle mit zwei Feldern führt zu einer wesentlichen Verbesserung des Sportunterrichtes der Schulen. Die Trainingsmöglichkeiten für die Mahlower Vereine erfahren ebenfalls eine wesentliche Verbesserung. Im Mai nimmt der Golfplatz an der B 96 den Betrieb auf. |
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| 1997 | 27.12. ein Brand (technischer Defekt) zerstört die Hälfte eines der beiden Gebäude des christlichen Sozialwerkes "Ichthys" in der Arcostraße. Das Haus wurde wieder aufgebaut und konnte 1998 wider genutzt werden. |
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| 2000/01 | Schulerweiterungsbau der Herbert-Tschäpe Grundschule |
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| 2003 | Evangelische Kita nimmt nach Fertigstellung des Neubaus den Betrieb zum 01.10.2003 auf. Mit der Kita ist auch ein neues Gemeindezentrum entstanden. |
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| Chronik des Ortes Glasow | ||||
| 1375 |
wird Glasow erstmalig im Landbuch Kaiser Karl IV. (1347 - 1378) erwähnt. Entstanden dürfte Glasow ca. im 13. Jh. an einer anderen Stelle sein (siehe Karte von 1831). |
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| 1601 | die ältesten nachgewiesenen Gewerbe sind Müller und Küfner. |
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| 1652 | es werden 11 männliche Einwohner von Glasow namentlich genannt. |
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| 1737 | die Häuser von Hans Noack und Hans Wendt brannten völlig ab. Hans Wendt trug seine schwangere Frau auf dem Rücken heraus. Das Kind starb dann. |
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| 1804 | im Dezember wurde der Schulze Gießow seines Schulzenamtes entsetzt, weil der Bauer Wolff an seine Stelle erwählet. Die Veranlassung dazu gaben seine oftmaligen unrechten Handlungen und jetzt, weil er sich mit dem Bauern Löffler auf der Rückreise von Berlin ausgescholten hatte, worüber Löffler klagbar ward und Löffler musste 48 Stunden einsitzen, Gießow 24 Stunden. Gießows Frau musste Strafe bezahlen, weil sie eines schlimmen Fußes halber nicht sitzen konnte. .... Gießow verlor daher sein Schulzenamt. |
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| 1809 | ließ der Bauer und Schulze Johann Friedrich Wolff sein Schulzengut freiwillig stehen und ging auf seine ehemalige Müllerprofession wandern. |
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| 1822 | wird das Schulzengut verkauft |
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| 1823 | wird der Gastwirt Giese erstmals erwähnt |
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| 1835 | begann der Ausbau der Poststraße von Berlin nach Dresden zu einer Chaussee. Das war auch für Glasow von Bedeutung. |
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| 1840 | erfolgte die Einrichtung der Gaststätte Raedler. |
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| 1844 | wurde die Chaussee Glasow - Britz - Berlin gebaut. |
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| 1853 | soll die Dorfschmiede erbaut worden sein. |
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| 1857 | kaufte die evangelische Kirchengemeinde für 109 Reichsthaler eine große Feuerspritze. |
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| 1858 | werden statistische Erhebungen durchgeführt. Für Glasow werden folgende Zahlen genannt: 258 Einwohner 16 Eigentümer und 93 Frauen, Kinder und Angehörige (Landwirtschaft
als Haupterwerb) 7 Landwirte und 26 Frauen, Kinder und Angehörige (Landwirtschaft
als Nebenerwerb) |
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| 1860 |
erfolgte der Rezeß in der Spezial-Separations-Sache in Glasow und Nachtrag von 1865. Sämtliche Grundstücke der Feldmark, welche von der Pfarre, der Kirche, dem sogenannten Schulzengerichte und der aus 9 Bauern und 4 Kossäthen bestehenden Gemeinde zu Glasow eigentümlich besessen werden, lagen unter sich im Gemenge, und wurden von den Gemeindeglieder zu Glasow gemeinschaftlich behütet. Zweck der Auseinandersetzung: Die Dotation des Schulamtes. Die Ablösung der Schaf-Aufhütungs-Berechtigung des Rittergutes
Blankenfelde auf der Feldmark Glasow und der Holzungsberechtigung der
Rittergüter Glasow I. und II. Anteils auf einem Teile des Blankenfelde'schen
Busches. Die Feststellung und Regulierung der mit der Separation in Verbindung stehenden Nebenpunkte. Nach dem Vermessungs- und Bonitirungsregister vom 28.02.1843 enthält die Feldmark Glasow , ausschließlich der Dorflage, 2486 Morgen 113 Ruten. Die ev. Kirchgemeinde beteiligte sich mit 100 Reichsthalern am Bau des Spritzenhauses. Dieses Spritzenhaus steht heute noch. Für die Spritze mussten die Bauern Gespanndienste leisten. Bei Feuer wurde die Kirchenglocke geläutet. |
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| 1868 | wurde auf dem Grundstück der Familie Gäbert eine Scheune und ein Kuhstall (steht heute noch) gebaut. Die Steine dafür wurden auf dem Lückefeld von dem Besitzer und seinen Helfern selbst gebrannt. |
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| 1872 | trat der erste gewählte Bürgermeister sein Amt an. |
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| 1873 | kaufte der Bauer Liesegang die erste Dreschmaschine im Dorf für720 Mark. In diesem Jahr werden die Amtsbezirke eingeführt. Glasow gehört zum Amtsbezirk Mahlow. |
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| 1878 | erfolgte die Separation |
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| 1879 | wird festgelegt, daß keine Naturalien mehr an die Kirche und Schule gegeben werden, sondern anteilig Geld. |
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| 1882 | in Glasow wird die erste Postagentur eingerichtet. In diesem Jahr kommt auch der erste Vierscharpflug ins Dorf. Er kostete 85,- Mark. |
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| 1886 | trat der erste Gendarm seinen Dienst in Glasow an. Er hieß Schmold. |
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| 1888 | wurden Telefonmaste entlang der Straße aufgestellt und 20 Telefonleitungen gezogen. Am 12. Dezember wurde der Nachtwächter Raschig als erster Feldhüter eingestellt. |
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| 1892 | eine Scheune vom Pächter Geßner und der Stall der Witwe Korke einschließlich Vieh wurden das Opfer eines Feuers. Aus der ganzen Umgebung waren Wasser und Spritzen am Brandort. Selbst die Feuerwehr aus Mariendorf kam zur Hilfe. |
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| 1893 | wurde in Glasow der Bauernbund gegründet. |
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| 1895 | in Glasow werden 85 Pferde und 148 Rinder gezählt. In der Frühe des 25. Dezember musste der Büdner Britz feststellen, dass Hunde in seinen schlecht gesicherten Gänsestall eingedrungen waren. Von seinen 12 Gänsen lagen 10 tot im Stall und 2 hatten die Hunde mitgeschleppt. |
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| 1896 | wurden 91 Pferde und 170 Rinder gezählt. |
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| 1898 | brach in der Mühle ein Feuer aus. Die Mühle brannte total nieder, obwohl auch die Wehren aus der Umgebung zur Hilfe kamen. Nach dem Feuer gab es eine Schlägerei. Drei Gendarmen hatten Mühe die Schläger auseinander zu bringen. Es werden 95 Pferde und 204 Rinder in diesem Jahr gezählt. |
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| 1899 |
Die letzte Glasower Mühle wurde in diesem Jahr gebaut. Der Abriss
erfolgte am 15.11.1933. |
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| 1900 | begann sich Glasow nach Nordwesten auszudehnen. Es entstand die Kolonie. |
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| 1904 | wurde die erste Kartoffelerntemaschine für 98,- Mark angeschafft. |
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| 1906 |
Ab 7. März erfolgte der Ausbau der Straße zwischen Glasow
und Mahlow. Am 15.09. war die feierliche Eröffnung. |
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| 1910 | wurde die erste Mohrrübensämaschine im Dorf gekauft. Sie kostete 60,- Mark |
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| 1911 | war das Jahr, in dem Stromkabel im Dorf gelegt wurden. Der erforderliche Transformator befand sich in einer Litfaß-Säule, die an der Südspitze des Dorfangers stand. In diesem Jahr wurde auch Gasrohre verlegt. Die ersten Gaslampen brannten im Oktober 1911. |
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| 1912 | Der Bauer Liesegang erwarb die erste fahrbare Dreschmaschine und einen Garbenbinder. |
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| 1915 | wurde der neue Friedhof eingeweiht. Am 6. März wurde Herr Schirmer als erster dort beerdigt. |
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| 1917 |
verweigerte der Gemeindekirchenrat erfolgreich die Herausgabe der zweiten
Kirchenglocke, da sie zu Alarmzwecken benötigt wurde. |
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| 1922 | existierten mindestens folgende Vereine: Kriegerverein Grundbesitzerverein Radfahrerverein Sparklub Gesangverein Landwirte-Verein |
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| 1924 |
die Freiwillige Feuerwehr wird am 30. November gebildet. |
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| 1926 | stürzte beim Gastwirt Giese eine Saalwand ein. |
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| 1927 |
Beim Müller Otto Westphal brannte am 7. September die Scheune ab. |
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| 1929 | kaufte der Bauer Gäbert den ersten Strohbinder, der an eine Dreschmaschine gekoppelt war. In diesem Jahr wurde auch die neue Schule eingeweiht. |
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| 1930 | im Juli wurde die Staatschaussee (heute B96) geteert und die Klein-Ziethener Chaussee (heute Kreischaussee) gepflastert. |
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| 1934 | wurde am 28.02. begonnen, die alten Kastanienbäume entlang der Dorfstraße auszugraben. Ende des Jahres erhielt die Dorfstraße Kleinpflaster. Das alte Pflaster blieb als Packlage darunter. Gleichzeitig wurde die Straße verbreitert, allerdings nur vom Selchower Weg bis zum Ortsausgang in Richtung Lichtenrade. |
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| 1935 | werden in einem Artikel des "Teltower Kreisblatt" die Höfe namentlich genannt, die über 200 Jahre alt sind. In Glasow waren das die Höfe Hermann Gäbert und Karl Sameisky. An der Dorfstraße werden vom 23.03. bis 25.03. Linden gepflanzt. |
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| 1936 | die Freiwillige Feuerwehr erhält ein motorgetriebenes Fahrzeug. |
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| 1943/44 | fielen Bomben auf das Dorf. Mehrere Gehöfte wurden total, einige schwer zerstört. Es gab Tote und Verwundete. |
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| 1945 |
Seit diesem Jahr werden auf Befehl des sowjetischen Kommandanten die
Gemeinden Glasow und Mahlow gemeinsam verwaltet. Es wir der sowjetische
Soldatenfriedhof in Glasow eingerichtet. Zur Zeit sind dort 512 Soldaten
bestattet. |
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| 1946 | brannte der Saal des Gastwirtes Giese vollkommen aus. |
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| 1948 | im November entstanden die sog. "Freien Läden" (HO). 1 kg Butter kostete 130 Mark, 1 Bockwurst 6 Mark, 1 Schweineohr 3 Mark. |
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| 1948/49 | wurden die zerstörten Gehöfte von Otto Raedler, Paul Schutsch und Paul Roß wieder aufgebaut, auch die Hälfte des Wohnhauses von Karl Sameisky. |
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| 1949 | stellt die Gemeinde der Feuerwehr ein altes Gebäude, die ca. 1856 erbaute Scheune des Lehrers, als Geräteschuppen zur Verfügung. Dieses Gebäude wird in freiwilliger Arbeit der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr modernisiert. |
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| 1950 | erfolgte offiziell die Zusammenlegung von Mahlow und Glasow zum Ort "Mahlow". Damit der Name "Glasow" erhalten bleibt, wurde die Glasower Dorfstraße in "Alt-Glasow" umbenannt. |
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| 1951 | wurde der Feldweg von Glasow nach Selchow als Chaussee ausgebaut. |
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| 1952 |
schlug ein Blitz in die Scheune (den ehemaligen Saal) von Karl Sameisky
ein. Die Scheune brannte ab, die Wohnungen wurden in Mitleidenschaft gezogen,
dann aber wieder hergerichtet. |
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| 1960 | wurden in Glasow zwei LPG gegründet. |
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| 1969 | lag in Glasow der Schnee so hoch, daß das Dorf weder mit PKW noch mit LKW erreichbar war. Ein ganzer Tag wurde benötigt, um die Straße wieder befahrbar zu machen. Ähnliches hatten die Glasower schon im Winter 1941/42 erlebt. |
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| 1976 | erfolgte der Ausbau der F96 (heute B96) von der Ecke Selchower Weg bis hinter Dahlewitz, Abzweig nach Brusendorf (Mülltransporte aus Berlin (West) waren der Grund dafür). |
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| 1977 | wurde der Grenzübergang zwischen Lichtenrade und Mahlow eröffnet. In diesem Jahr erfolgte auch der Aufbau mehrerer Kleingartensparten auf der Gemarkung von Glasow, ohne die Bodeneigentümer zu fragen. |
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| 1984 | wurde unter Mithilfe von Glasower Bürgern der Radweg von Glasow zur Glasower Schule gebaut. |
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| 1987 | fand die Erneuerung der B96 in der Ortslage Glasow vom nördlichen Dorfeingang bis zum Selchower Weg statt. Die älteste Bewohnerin von Glasow, Frau Schultgen, stirbt nach ihrem 100. Geburtstag. |
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| 1989 | am 9. November wird die Grenze geöffnet. Es fand an der Grenze ein großes Freudenfest statt. Noch im November wird die Buslinie 75 von der BVG eingerichtet. Sie führte vom S-Bahnhof Lichtenrade über die Bahnhöfe Blankenfelde, Mahlow wieder nach Lichtenrade zum S-Bahnhof. |
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| 1990 | am 18. März fanden die ersten freien Kommunalwahlen statt. Bürgermeister wurde Herr Werner La Haine (SPD) und Gemeindevertretervorsteher Herr Hans-Walter Ludwig (CDU). am 14. Juni fand die Gründung des "Bürgerverein Glasow e.V." statt. ab 2. November wurde die einzige Einkaufsmöglichkeit, die Konsumverkaufsstelle,
geschlossen. |
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| 1991 | am 2. Januar beginnt der Umbau der Tankstelle Richter. Am 18. Mai wird die Tankstelle in Betrieb genommen. Anfang Juni beginnt der Aufbau der Kfz-Werkstatt Erol am Dorfausgang in Richtung Dahlewitz. der Bürgerverein Glasow e.V. veranstaltet am 15. Juni das erste Dorffest. am 8. August brennen die Roggenfelder beidseitig der B96. Elf Feuerwehren bekämpfen den Brand. Ca. 80 ha Roggen gehen verloren. am 13. August wird die Fußgängerampelanlage im Dorf in Betrieb genommen. Die Tierarztpraxis von Paul Klünder wird am 21.10. eröffnet.
Die Kfz-Werkstatt Erol nimmt am 01.11. ihre Arbeit auf. |
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| 1992 | begann im Gewerbegebiet an der Ibsenstraße der Bau der Firma "Fassaden Rudolph". Es ist die erste auswärtige Firma, die sich in Mahlow ansiedelt. Im Februar begann die Umstellung des Gasnetzes von Stadt- auf Erdgas. Am 12. Mai wird aus wirtschaftlichen Gründen die Poststelle in Glasow geschlossen. Im September wurden 22 Straßenleuchten von der Dorfmitte bis zum Dorfausgang in Richtung Dahlewitz gesetzt. Die Beleuchtung wird am 24. September in Betrieb genommen. In der Nacht vom 22.12. stürzt in der Waldsiedlung ein Privatflugzeug
ab. Eine Person wird schwer, drei weitere leicht verletzt. |
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| 1993 | Der Bürgerverein Glasow e.V. organisiert zum dritten Mal das Osterfeuer und führt damit eine private Initiative fort. In der Nacht vom 13. zum 14.6. heulten die Sirenen. Es brannte ein Schuppen auf dem Grundstück Alt-Glasow 30, in dem drei Jungen übernachteten. Zwei konnten sich retten, ein Junge verbrannte. |
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| 1994 | Am 7.3. wurde begonnen die Dorfaue neu zu gestalten. Das Haus Alt-Glasow 36 wurde wegen Baufälligkeit abgetragen. Die Trinkwasserleitung vom Gewerbegebiet wurde am 4.10. geöffnet. Die Leitung ist 2130 m lang und wurde der Gemeinde von der "Entwicklungsgesellschaft Gewerbegebiet Mahlow" geschenkt. Im November wurde die Rekonstruktion des "Kriegerdenkmals"
auf dem Dorfanger begonnen. Die Vorbereitung wird durch den Bürgerverein
Glasow e.V. vorangebracht. |
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| 1995 | Die GSW hat mit dem Bau einer Wohnsiedlung (Turmauen) begonnen. Der Blankenfelder Weg wurde rekonstruiert und am 28.7. für den Verkehr freigegeben. Im Mai wird neben der Waldsiedlung an der B 96 ein Golfplatz eröffnet. Die NORMA - Kaufhalle wird im Dorf am 30.5. eingeweiht. Die Rekonstruktion des "Kriegerdenkmals" wird abgeschlossen.
Es erhält eine weitere Gedenktafel, die alle Opfer von Gewaltherrschaft
einschließt. Die Arbeiten werden aus Fördermitteln des Landes
Brandenburg bezahlt. Die erforderlichen Eigenmittel der Gemeinde werden
vom Bürgerverein Glasow e.V. bereitgestellt. |
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| 1996 | Auf dem Kienitzberg brennt am 10.8. ein erntereifes Roggenfeld ab. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz. Ein Holzhaus auf dem Kienitzberg brennt ab. Die Feuerwehren konnten nur mit Hilfe von Tankfahrzeugen mit Wasser versorgt werden, da es dort keine Wasserleitung gibt. Erst 1997 wird auf dem Kienitzberg ein Feuerlöschbrunnen gebohrt. Mit dem Bau des Radweges zwischen Glasow und Blankenfelde wird am 8.11. begonnen. Die Arbeiten werden im März 1997 abgeschlossen. Durch einen norwegischen Investor wird im Oktober mit dem Bau einer Siedlung mit 450 Wohnungen begonnen. Am 13.12. stellt das Prießnitz-Haus, das älteste Naturheilkunde-Krankenhaus
Deutschlands seine Tätigkeit ein, weil es aus dem Krankenhausbettenplan
des Landes Brandenburg gestrichen wurde. Die MitarbeiterInnen werden ausnahmslos
entlassen. |
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| 1997 | Am 14.7. wird der Baumarkt "Bauhaus" mit Gartenmarkt im Gewerbegebiet "Lückefeld" eröffnet. Mit der Erneuerung des Glasower Damms vom Blankenfelder Weg bis zur Breitscheidstraße wird am 4.8. begonnen. Auf der Baustelle sind zwei Archäologen tätig, da schon früher in dieser Gegend Funds zu verzeichnen waren. Nach Aussagen der Meteorologen war dieser Sommer der längste in diesem Jahrhundert. 26 Tage hintereinander waren es über 25 °C. Auf dem Hausboden von Michael Scheer, Karl-Liebknecht-Straße 8
wurde das Vereinsbanner des ehemaligen "Männergesangsvereins
Glasow 1907" gefunden. |
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| 1998 | Die neue Turnhalle bei der Glasower Schule wird am 27.6. eingeweiht. |
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| 1999 | Das Vereinshaus in der Heinrich-Heine-Straße 3-5 wird am 5.6. feierlich eingeweiht. |
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| 2001 | Mehrere tausend Menschen versammeln sich zu einer Protestaktion gegen den geplanten Großflughafen Schönefeld und bilden eine Menschenkette zwischen Glasow und Dahlewitz. |
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| Cronik der Schule Mahlow | ||||
| 1741 | Die Gemeinde baute dem Schulmeister ein Haus. Sieben Bauern haben das aus eigenen Mitteln getan. Der König von Preussen, dem das Dorf damals gehörte, gab das Bauholz dazu. Der erste Schulmeister hieß Gottfried Hildebrandten und war von Beruf Schneider. |
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| 1913 | Bis 1914 wird eine neue Schule in der Berliner Straße gebaut. Die Einweihung war am 08.10.1914. |
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| 1921 | Die Gemeinde kaufte eine ehemalige Lazarettbaracke für 6000 Mark und ließ sie neben der Schule aufstellen. Darin wurden zwei Klassenräume eingerichtet. Nun verfügte die Schule über vier Klassenräume. |
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| 1924 | Ein Lehrergehalt beträgt 200 Mark brutto. |
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| 1929 | Die Lehrer Schwarz und Jungnitsch unternehmen mit 16 Kindern der ersten Klasse eine Fahrt ins Riesengebirge. Die Gemeindevertretung hatte fünf armen Kindern die gesamten Kosten der Reise bewilligt. |
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| 1948 | Bis 1949 wird das ehemalige Gutshaus in eine Schule umgebaut. |
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| 1973 | Am 11.01. ist Einweihung eines neuen Schulgebäudes mit 26 Klassenräumen, das den Namen "Herbert-Tschäpe-Schule" erhält. Jetzt sind darin eine Grund- und Gesamtschule untergebracht. |
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| 1994 | In diesem Jahr wurde für drei Millionen DM ein Erweiterungsbau der Förderschule (ehemaliges Gutshaus) errichtet und in Betrieb genommen |
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| 2000/01 | Schulerweiterungsbau Herbert-Tschäpe Grundschule Grundsteinlegung : 19.10.2000 Richtfest: 12.01.2001 Fertigstellung mit Schlussabnahme : 03.07.2001 |
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| Chronik der Schule Glasow | ||||
| 1695 | wird im Kirchenbuch erwähnt, dass der "Meister Martin Ulbricht, Schulmeister allhier" geheiratet hat. |
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| 1699 | Ist die Hochzeit von Hans Ziemchen „Schneider und Schulmeister“ im Kirchenbuch vermerkt. Es wird auch ein Schulhaus erwähnt, strohgedeckt und ca. 14 x 4,2 m (Länge x Breite). 1/3 der Fläche war Stallung und 2/3 Schul- und Wohnraum des Schulmeisters und seiner Familie |
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| 1800 | waren für Schulzwecke nur zwei Bänke vorhanden. |
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| 1809 | bittet der Lehrer Gröben den König um Versetzung, weil er mit seiner Familie nicht mehr existieren kann. |
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| 1810 | berichtet der Prediger Sonnon über die Glasower Schule u.a. : Durchschnittlich sind 12 - 16 Kinder in der Schule. Wenn nicht Kinder krank sind oder arbeiten müssen, sind sie zahlreicher. Am Sonnabend bezahlen die Kinder 6 Pf. Schulgeld für die Woche. Das Schulgebäude ist schlecht, nur eine Stube, Wohnung und Schulstube zugleich." Der Lehrer muß nach der Schule in seinem Handwerk arbeiten, da sein Dienstgehalt so gering ist. |
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| 1819 | Das Gehalt ist immer noch schlecht. Das Schulhaus hat aber ein neues Dach bekommen. Die Wohn- und Schulstube hat jetzt einen langen Tisch, zwei Bänke, eine Wandtafel und Schiefertafeln. Wurden ein Tisch, eine Wandtafel und Schiefertafeln
für die Kinder angeschafft. |
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| 1835 | wird von dem Patron, Graf Haeseler aus Blankenfelde, gegenüber der Schulbehörde wiederum darauf hingewiesen, dass der "Glasowsche Schuldienst einer der Kärglichsten ist." |
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| 1840 | wird immer noch in der Wohn - Schulstube unterrichtet und das bei 30 Kindern. Die Schulstube entspricht nicht dem "Bedürfnis ... umsoweniger, da die Frau des Lehrers gleichzeitig alle häuslichen Geschäfte, wie Kochen, Backen etc. in derselben verrichtet und meist verrichten muss." |
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| 1851 | wird ein neues Schulhaus für 588 Thaler nördlich der Kirche gebaut. Es hat ein Klassenzimmer, Stube und Küche für den Lehrer. Das alte Schulhaus wird als Armenhaus genutzt. |
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| 1853 | führt der Pastor Krätschell gegenüber der Regierung in Potsdam Klage, dass bei dem neuen Schulhaus, wie bei dem alten, keine Pumpe ist. Der Pfarrer bittet im Namen des Lehrers für eine Pumpe und eine Scheune. |
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| 1857 | wird das alte Schulhaus verkauft. |
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| 1859 | wird auf dem Gelände des neuen Schulgebäudes ein Brunnen gebaut. Bis dahin musste der Lehrer das Wasser von wohlgesonnenen Nachbarn holen. |
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| 1865 | gehen 73 Kinder in die Schule, im Winter in eine Klasse. Im Sommer wird in zwei Abteilungen unterrichtet. Erste Abteilung 12 Stunden wöchentlich, zweite Abteilung 18 Stunden wöchentlich. |
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| 1883 | wird in zwei Abteilungen unterrichtet, im Sommer von 6 - 9 Uhr und von 9 - 12 Uhr. Im Winter wurde gemeinsam von 8 - 12 Uhr unterrichtet. Unterrichtsstunden sind: Am 30. Mai wird die Schule wegen einer Scharlachepedemie
geschlossen (eine Tochter des Lehrers stirbt). Am 6. August beginnt der
Unterricht wieder. |
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| 1887 | wird die unbedingt notwendige Erweiterung des Schulhauses realisiert. |
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| 1888 | Das Schulgeld wird abgeschafft. Bis dahin mussten 4,00 Mark je Kind und Jahr entrichtet werden. |
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| 1903 | wird ein Abortgebäude beim Schulhaus errichtet. |
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| 1907 | wird die Schule vier Wochen wegen einer Masernepedemie geschlossen. Vorher fehlen von 62 Kindern 42, davon 22 wegen Masern, der Rest wegen der Erkrankung der Geschwister. |
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| 1911 | schreibt im August der Landrat an die Regierung in Potsdam bezüglich eines eventuellen Schulneubaues: "Im Anschluss an die auf Mahlower Gebiet entstehende Villenkolonie wird voraussichtlich auch Glasower Terrain der Bebauung erschlossen werden, doch befindet sich letzteres zum großen Teil noch immer in festen Händen von Spekulanten, die eine günstigere Konjunktur abwarten." Die Einstellung einer zweiten Lehrkraft wird z.Zt. als nicht notwendig erachtet. |
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| 1916 | besuchen 73 Kinder die Glasower Schule |
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| 1928 | wird der Grundstein für die neue Schule am Glasower Damm gelegt. Gegen diesen Standort hatte sich ein Bürgerverein Glasow-Mahlow energisch gewehrt, aber erfolglos. |
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| 1929 | am 23. März wird die Schule eingeweiht. Am 9. April wurden 28 Mädchen und 8 Knaben unterrichtet. |
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| 1933 | nimmt ein zweiter Lehrer seine Tätigkeit auf. |
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| 1935 | Besuchen 143 Kinder die Schule |
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| 1941 | Der Schulbetrieb wurde am 1.2. 1941 aus Mangel an Heizmaterial eingestellt. |
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| 1942 | wird die Schule für drei Wochen mit Militär belegt. |
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| 1943 | Am 2.12. erleidet das Schulgebäude schwere Bombenschäden. |
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| 1944 | ab 24. Januar findet provisorischer Unterricht von 8 - 16 Uhr in einem Klassenraum statt. |
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| 1991 | wird die Glasower Schule im Rahmen der Schulreform eine zweizügige Grundschule (Klassen 1-6). In diesem Jahr werden die Toiletten rekonstruiert, was seit über 15 Jahren unbedingt erforderlich war und es wurde eine neue Heizung (Erdgas) eingebaut. Das Hauptgebäude erhielt komplett neue Fenster. |
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| 1993 | am 13. April wurde der Bau eines neuen Hortgebäudes begonnen. Im gleichen Jahr wird das Hortgebäude bezogen. |
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| 1998 | Mit einem Erweiterungsbau, der sechs zusätzliche Klassenräume enthält, wurde begonnen. Das Richtfest war am 20. November 1998. Eine neue Turnhalle neben der Schule konnte eingeweiht werden. Sie steht Schülern und Sportvereinen zur Verfügung. |
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| 2001 | Die Schule erhält am 14.7. den Namen "Astrid Lindgren". Im Januar protestieren die Eltern gegen den Lehrermangel. |
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| Chronik der Mahlower Kirche | ||||
| 1280 | Die Kirche wurde gebaut. |
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| 1639 | Beginn des ältesten vorhandenen Kirchenbuches |
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| 1653 | Die erste Eintragung einer Trauung |
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| 1654 | Beginn des ältesten Taufbuches |
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| 1655 | Die ersten Sterbefälle sind aufgezeichnet |
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| 1755 | Bis 1758 Umbau der Kirche. Die alten Spitzbogenfenster wurden zugemauert und die heutigen durchgebrochen. Die Mauern wurden innen und außen geputzt. |
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| 1902 | Der neue Friedhof ist fertig. |
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| 1933 | In der Kirche wurde ein neuer Gasofen installiert. |
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| Chronik der Glasower Kirche | ||||
| 13./14.Jh. | wurde die Glasower Kirche gebaut. Maße 19,55 m x 8,5 m, Turmhöhe 19 m (seit 1846) |
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| 1600 | Das älteste Kirchenbuch von Glasow beginnt in diesem Jahr. |
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| 1611 | hatte Pfarrer Christian Gabatt jeden Sonntag ein Kapitel aus der deutschen Bibel vorzulesen. |
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| 1652 | Glasow hat elf männliche Einwohner, deren Namen alle bekannt sind. |
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| 1658 | Der "abgebrannte Pfarrer von Lindenberg" erhält 6 Groschen. |
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| 1672 | wurden größere Bauarbeiten an der Kirche vorgenommen. Dabei mussten drei Thaler und 12 Silbergroschen für Bier ausgegeben werden. Später wurde auch der Kirchturm ausgebessert. Der Lohn für den Maurer kostete 3 Thaler und 12 Silbergroschen und das Bier für den Maurer 1 Thaler und 5 Silbergroschen. |
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| 1674 | wurde eine Kanzel neu gebaut |
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| 1678/79 | werden Ausgaben für Vertriebene aus Pommern und dem Havelland ausgewiesen. |
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| 1693 | wurde das Kirchengestühl erneuert. Beschluss: Wer neu in Glasow anbaut, muss einen Thaler für das Gestühl bezahlen. |
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| 1706 | erfolgte eine große Reparatur an der Kirche |
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| 1753 | große Reparatur an der Kirche. Kirchturm muss verändert worden sein. Leider nicht bekannt, wie der Turm früher aussah. |
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| 1790 | starb Pfarrer Reuscher, nachdem er 62 Jahre sein Amt geführt hatte |
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| 1793 | wird erstmalig die Feuerversicherung für die Kirche, das Küsterhaus und anteilig für das Pfarrhaus in Jühnsdorf belegt. |
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| 1796 | musste der seit 1790 amtierende Pfarrer wegen seines Saufens abgelöst werden. |
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| 1807 | Nachweis des Einkommens des Pfarrers |
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| 1808 | wurden Kriegssteuern gezahlt und die Kirche musste auch Kriegsfourage liefern und zwar Hafer und Stroh |
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| 1812 | wollte kein Glasower Kirchenvorsteher werden. Es erfolgte eine Festlegung durch das Patrimonalgericht. |
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| 1819 | die Filialzugehörigkeit zu Jühnsdorf endet |
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| 1844 | wurden Pfeiler für das Kirchhoftor gemauert |
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| 1845 | wurde eine neue Kirchhofmauer fertiggestellt |
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| 1846/47 | wurde eine große Reparatur an der Kirche ausgeführt und dabei wahrscheinlich der Kirchturm in seine heutige Form gebracht. Die alte Wetterfahne hatte die Jahreszahl 1846. Die drei Fachwerkseiten waren damals nicht ausgemauert sondern mit Brettern versehen. |
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| 1853 | wurde die jetzt noch stehende Altarwand für 100 Thaler nach Genehmigung des Superintendenten angefertigt und aufgebaut. Die Kanzel musste eigentlich an einem Seitenpfeiler bzw. einer Seitenwand nach Morgen (Osten) angebracht sein (lt. Kabinettsorder von 1823) |
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| 1857 | Die Kirchengemeinde kauft für die Brandbekämpfung im Dorf eine Feuerspritze für 109 Taler. Die Gespanndienste mussten die Bauern leisten. |
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| 1863 | ein neuer Chor aufgestellt |
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| 1865 | ein weiterer Chor aufgestellt. |
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| 1876 | Stiftung des Kronleuchters durch Gutsbesitzer Neuhaus aus Selchow |
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| 1878 | wurde die Orgel angeschafft. Sie kostete 2.100,00 Mark. |
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| 1883 | wurden neue Kirchensitze angeschafft. |
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| 1885 | Die jetzige Kirchhofmauer wird gebaut. |
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| 1895 | wurde die Kirchturmuhr eingebaut. Der Uhrmacher Richter aus Berlin gibt 20 Jahre Garantie. werden drei Kinder einer Familie getauft, 22 Zeugen der Taufe. Ein Schwein wurde geschlachtet. |
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| 1907 | wurde der erste Ofen in der Kirche aufgebaut. |
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| 1917 | wurden die beiden aus dem Jahr 1825 stammenden Glocken beschlagnahmt. Die kleine Glocke durfte nach einem Einspruch des Gemeindekirchenrates für das Läuten bei kirchlichen Handlungen und bei Feuergefahr behalten werden. |
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| 1925 | wurde bei der Glockenfirma Franz Schilling in Apolda eine neue Bronzeglocke von 210 kg bestellt. |
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| 1929 | erfolgte wiederum eine gründliche Renovierung und der Einbau einer Heißluftheizung. |
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| 1934 | Wird ein Gebläse mit Elektromotor für die Orgel angeschafft. Bis zu diesem Zeitpunkt musste die Luft mit einem handbetriebenem Blasebalg erzeugt werden. |
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| 1935 | beschloss der Gemeindekirchenrat jeden Sonntag Gottesdienst zu halten. |
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| 1937 | erfolgte die Ablösung des Patronats durch Geldzahlung. |
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| 1942 | wird die Glocke von 1825 beschlagnahmt und für Kriegszwecke eingeschmolzen. |
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| 1956 | spendete ein Gemeindemitglied eine neue Glocke aus Stahl. |
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| 1957 | Die letzte Beerdigung findet auf dem Kirchhof an der Kirche im Dorf statt. |
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| 1972 | am 13.11. wütete ein Orkan, wie es ihn nach Auskunft der Meteorologen seit 1872 bei uns nicht gegeben hat. Das Kirchendach wird beschädigt. Orgel und Uhrwerk mussten mit Planen abgedeckt werden. Die Schäden wurden provisorisch beseitigt. |
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| 1974 | konnten die Glocken wegen des schlechten Zustandes der gesamten Kirche einschließlich des Turmes nicht mehr geläutet werden. |
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| 1976 | erfolgte eine große Reparatur der Kirche. Die Kosten betrugen 87.000 Mark. |
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| 1979 | schenkte die Patengemeinde Läutemaschinen für die Glocken. |
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| 1990 | erfolgte eine umfassenden Renovierung des Kirchturmes. Die Kosten betrugen 75.000 DM. |
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| 1991 | Ende November wurde in unserer Kirche eingebrochen. Gestohlen wurden eine Figur des Apostels Petrus, eine alte Altarbibel; das Kruzifix, eine silberne Taufkanne und die Vorhänge der Altarwand. erstmalig nach über 40 Jahren gestalten Kinder
der Grundschule Glasow eine Weihnachtsfeier der Senioren der evangelischen
Kirchgemeinde wieder mit. |
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| 1992 | sang der gemischte Chor Mahlow erstmalig wieder nach Jahrzehnten in der Vorweihnachtszeit in der Kirche. |
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| 1993 | die Orgel wird einer gründlichen Überholung unterzogen. Mit der Fertigstellung wird ein weiteres Register eingebaut. | |||
| 1995 | standen am 12.03. das erste mal das neu erworbene Kruzifix und die dazu passenden Leuchter auf dem Altar. Es wurde die beim Einbruch 1991 beschädigte Kirchentür
und die fünf Fenster erneuert. |
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| 1998 | am 5.4. wurde der Organist Herr Lapschies im Alter von 82 Jahren feierlich verabschiedet. Er hatte 17 Jahre der Gemeinde treu gedient, obwohl er bereits im "Ruhestand" war. |
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| 1999 | fand am 26.9. die Verabschiedung von Pfarrer R. Foerster in der Kirche Mahlow statt. Vakanzverwalter ist Herr Pfarrer Schrimpf aus Rangsdorf. Erstmalig erscheint am 1.11. ein neu gestaltetes Gemeindeblatt. Dieser Gemeindebrief wird ehrenamtlich erstellt und von Gemeindegliedern an alle Mitglieder der Kirchgemeinden zugestellt. Im Dezember verstirbt überraschend Pfarrer Schrimpf.
Die Vakanzverwaltung übernimmt nun Pfarrer Sempner aus Diedersdorf. |
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| 2000 | am 16.7. wird Frau Mechthild Metzner als Gemeindepfarrerin in der Kirche Mahlow eingeführt. Im Dezember wird der Bauantrag zur Erneuerung der
Kirche Glasow gestellt. Dachstuhl und Decke über dem Schiff müssen aus
verschiedenen Gründen erneuert werden. Bis August 2001 ist der Bauantrag
noch nicht beschieden. |
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| (c) 2000 Christlieb
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